Lassi – Die Erfrischung aus Indien
Lassi ist die Bezeichnung für ein indisches Jughurtgetränk. Milch- und Joghurtgetränke werden schon in den heiligen Schriften des Hinduismus erwähnt. Speisen und Trank sind die Vorrangigen Opfergaben der Menschen an ihre Götter, wobei nur wertvolle Nahrungsmittel dargeboten wurden. Darunter fielen auch die Zubereitungen aus Milch und Joghurt.
Auch wichtigen Gästen wurde anstelle Tee und Wasser gerne ein (salziges) Lassi angeboten. Die fruchtigen und süßen Varianten entstanden erst später an den Adelshäusern, um dem gesunden und kühlenden Getränk mehr Genuss hinzuzufügen.
Die Rezeptur
Das Basisrezept enthält eine 1:1 oder 2:1 Mischung aus Wasser oder Milch und Joghurt, wobei indischer Joghurt stark säuernde Kulturen enthält. Der bei uns erhältliche Natur-Joghurt ist meist milder, so dass mit einem ordentlichen Schuß Zitronensaft nachgesäuert werden kann. Die fruchtigen Lassi werden mit frisch pürierten Früchten zubereitet, die süßen Varianten enthalten zusätzlich etwas Zucker.
Industriell hergestellte Lassi enthalten meist Verdickungsmittel wie Johannesbrotkernmehl und Pektin und wirken dadurch cremiger. Aber auch ohne solche Tricks schmecken selbst zubereitete Lassi einfach köstlich.
Variationen
Die Zutaten dieses Joghurtgetränks lassen sich prima varrieren. Je nachdem, was gerade zum Mixen bereit steht und je nach Geschmack und Laune:
- Mit Wasser anstelle Milch zubereitet schmeckt der Lassi nicht ganz so mächtig. Noch besser eignet sich aber sprudelndes Mineralwasser! Die Kohlensäure macht das Getränk etwas „luftiger“.
- Wer keine frischen Früchte zur Hand hat, kann sein Glück auch mit Fruchtsäften probieren.
- Anstelle von Zitronensaft schmeckt auch Limettensaft prima. Er macht die Säure etwas fruchtiger.
- Das Süßungsmittel kann selbstverständlich auch variiert werden: Anstelle von Zucker kann auch Puderzucker oder Honig untergerührt werden.
Weitere Informationen auf externen Webseiten:
Wikipedia: Lassi